Kursliste

Kolloquium für Abschlusskandidatinnen // Berufsbezug Lehramt 

über ZOOM, SKYPE, Moodle Chat, etc. Donnerstag 10–13 Uhr, Beginn: 23.04.20 

Das Seminar „Fragen nach der eigenen Kunst“ soll den Studierenden die Möglichkeit einer fundierten, gemeinschaftlichen Betrachtung ihrer Werke bei gleichzeitiger Reflexion des eigenen Schaffensprozesses geben. Dabei wird der eigene Standpunkt bestimmt, die Positionierung gestärkt und die Präsentationsfähigkeit verbessert. Präsentationen von unterschiedlichsten Werken von zeitgenössischen KünstlerInnen und Textlektüre sollen dabei neue Sichtweisen auf Kunst ermöglichen.


Seminar: Berufsbezug Lehramt // Kunstpädagogische Studien

über ZOOM, SKYPE, Moodle Chat, etc. Mittwoch 16–19 UhrBeginn: 22.04.20

Das Seminar zur Einführung in die Kunstphilosophie ist ein intensives Lektüreseminar und soll sich mit der für den Kunstunterricht zentralen Frage „Was ist Kunst?“ auseinandersetzten. Es stellt den Versuch einer didaktischen Reduktion der Kunstphilosophie da und beschäftigt sich mit den Fragestellungen, der medialen Verfasstheit, mit Kategorisierungsversuchen, Eigenschaften und Funktionen von Kunstwerken in größtmöglicher Breite. Auch der Übergang zwischen dem sogenannten „rein illustrierenden“ Bild der Popkultur und dem künstlerischen Bild soll diskutiert werden. Hieran schließen sich Fragen der visuellen Kommunikation zum Umgang mit allen visuellen Erzeugnissen an, wie Beschreibungs- und Analysemethoden. Dies soll den Studierenden die Kunst-Interpretation methodisch erleichtern.

Zentrale Literatur

  • Christoph Menke: Die Kraft der Kunst. Berlin 2013.

Mögliche, weiterführende Literatur

  • Georg W. Bertram: Kapitel 2: Die Kunst und die Künste. S. 58–111. In ders.: Kunst. Eine philosophische Einführung. Reclam 2005.
  • Georg W. Bertram: Kapitel 3: Kunst als Selbstverständigung. S. 112–169. In ders.: Kunst. Eine philosophische Einführung. Reclam 2005.
  • Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Dritte (1939), autorisierte und letzte Fassung. Null Papier Verlag, 2016.
  • Hans Maes: Intention, Interpretation, and Contemporary Visual Art. In: British Journal of Aesthetics 50 (2) 2010, S. 121–138.
  • Marion G. Müller: Kap 1. Wozu visuelle Kommunikationsforschung? Die drei Ebenen visueller Kommunikationsforschung. In Dies: Grundlagen der visuellen Kommunikation. UVK: Konstanz 2015.
  • Marion G. Müller: Kap 2–4 Was ist ein Bild? Wie beschreibe ich Bilder? … In Dies: Grundlagen der visuellen Kommunikation. UVK: Konstanz 2015.
  • Wolfgang Welsch: Philosophie und Kunst - Eine Wechselhafte Beziehung. Orig. “Philosophy and Art - An ambiguous Relationship”. In: Aesthetics and Beyond. Changohun, PR China: Jilin People's Publishing House, 2007.


Kolloquium für AbschlusskandidatInnen / Berufsbezug Lehramt

Mittwoch 16 – 19 Uhr // Wartenau, Raum 24 – 26 // Beginn: 16.10.19

Das Seminar „Fragen nach der eigenen Kunst“ soll den Studierenden die Möglichkeit einer fundierten, gemeinschaftlichen Betrachtung ihrer Werke bei gleichzeitiger Reflexion des eigenen Schaffensprozesses geben. Dabei wird der eigene Standpunkt bestimmt, die Positionierung gestärkt und die Präsentationsfähigkeit verbessert. Präsentationen von unterschiedlichsten Werken von zeitgenössischen KünstlerInnen und Textlektüre sollen dabei neue Sichtweisen auf Kunst ermöglichen.


Seminar; Berufsbezug Lehramt

Mittwoch 13 – 16 Uhr // Wartenau, Raum 24 – 26 // Beginn: 16.10.19

Das Seminar des vergangenen Semesters „Kompetenzfelder der Kunstpädagogik für das Lehramt“ erweiternd, sollen dieses Mal weitere mögliche Themenfelder der schulzentrierten Kunstpädagogik erarbeitet werden. Es baut nicht unbedingt auf dem letzten Semester auf und kann unabhängig davon belegt werden.

Dieses Semester soll zum Beispiel die Geschichte der Kunstpädagogik mit ihren unterschiedlichen Ansätzen im Vordergrund stehen, um aus einem genealogischen Blickwinkel die multiplen aktuellen Ansätze der Kunstpädagogik verstehen zu können. Auch hier sollen exemplarische Beispiele, wie die kunstpädagogische „Visuelle Kommunikation“, „Ästhetische Erziehung“, „Ästhetische Bildung“, „Ästhetische Forschung“ und die „Künstlerische Bildung“ einer näheren Betrachtung unterzogen werden.

Damit verbunden ist die in der Kunstpädagogik in den letzten Jahren verstärkt geführte Debatte, die nach dem Sinn von Kompetenzorientierung fragt oder diese gänzlich ablehnt oder zumindest kritisiert.

Auch Diskurse, wie man die von SchülerInnen erzeugten Werke überhaupt bewerten kann und darf sind wichtig. Weitere Eckpfeiler sind Forschungsansätze aus den Bildwissenschaften: Wie entwickelt sich eine „Lese“-fähigkeit von Bildern überhaupt, worauf die Kognitionswissenschaft und auch die Kinderbilderbuch-Forschung zahlreiche unterschiedlich viable Ansätze bieten.

Schließlich soll die Debatte um den neueren Bilderfokus, der in den letzten Jahrzehnten Einzug in den kunstpädagogischen Diskurs gefunden hat – und der der Frage, ob der Kunstunterricht nicht in einen Bild-/Kunst-Unterricht verwandelt werden sollte, der neben der Thematisierung von Kunstwerken auch andere Bilder der Popkultur aufnimmt – untersucht werden. Damit eröffnen sich wiederum Debatten um eine visuelle Medienkompetenz, um die Fähigkeit Bilder und somit auch bildende Kunst, beschreiben und analysieren zu können.